Erholsame Ferien in Braggio

im bündnerischen Calancatal

Das Calancatal
im südlichen Graubünden

Das Calancatal beginnt bei Grono (332 m ü. M.) und zieht sich parallel zum Misox im Osten und zur Tessiner Riviera im Westen 27 km nach Norden bis zum höchsten Punkt, dem Puntone di Fracion (3202 m ü. M.). Im Talboden fliesst die Calancasca, die bei Grono in die Moësa mündet. Das Klima im unteren Teil ist eher mild mit Kastanienbäumen, weiter oben wird es sehr alpin. Zur Geschichte des wilden Tales gehören auch immer wieder Bergstürze. Die Ursachen sind die talwärts neigende Schieferung der Felsformationen sowie die Calancasca, die Teile des Talbodens abträgt und damit die Felsmassen destabilisiert.

Das Calancatal ist eine wilde, noch sehr unberührte Landschaft. Der Bergliebhaber findet hier zahlreiche Berg- und Wanderwege. Bekannt ist vor allem der Sentiero Alpino Calanca. Auf der linken Talseite sind die Übergänge ins Misox: der Pass de Omenit und der Pass di Passit (von Rossa nach San Bernardino), die Bocchetta de Trescolmen (von Rossa nach Mesocco), und der Passo Buffalora (von Rossa via Capanna Buffalora nach Soazza). Auf der rechten Talseite sind die Übergänge ins Riviera- und Bleniotal: die Bocchetta di Pianca Geneura (von Landarenca via Capanna Cava nach Biasca) und der Pass Giümela (von Rossa via Val Pontirone nach Malvaglia). Der bekannte Aussichtsberg der Südschweiz, der Pizzo di Claro (2727 m ü. M.), kann von Landarenca (Luftseilbahn Selma-Landarenca) oder von der Capanna Brogoldone (Luftseilbahn Pizzo di Claro: Lumino TI - Monti Saurù) bestiegen werden.

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Quelle Text und Bild: Wikipedia